Vereinheitlichung der 3-Jahresplanung mit einem strategischen Planungstool
Industry
Retail
Herausforderung
Die Ausgangssituation war geprägt durch heterogene Planungsprozesse und uneinheitliche Datenstrukturen in über 20 Landesgesellschaften. Dies erschwerte die konzernweite Erhebung, Konsolidierung und Vergleichbarkeit von Umsatz-, Investitions-, Sachkosten-, WGI-, Stammdaten- und Personalkostendaten. Die fehlende Harmonisierung führte zu mangelhafter Datenqualität, eingeschränkter Aussagekraft der KPIs und erschwerten Steuerungsprozessen. Gleichzeitig bestand ein großer Bedarf, nachhaltige Qualitätssicherung und eine offene Fehlerkultur in die Planungsprozesse zu integrieren, um Fehlerpotenziale frühzeitig zu erkennen und die Transparenz zu erhöhen.
Ergebnis
Mit der Einführung des Planungstools gelang die Vereinheitlichung der 3-Jahresplanung über alle Landesgesellschaften hinweg. Die Testabdeckung innerhalb der Sprints wurde um 30% erhöht, wodurch die Softwarequalität und Kosteneffizienz maßgeblich stiegen. Endanwender wurden aktiv während der Entwicklung einbezogen und lieferten dabei wertvolles Feedback, was die Nutzerakzeptanz und Systemverbesserung förderte. Ein Automatisierungsgrad von 90% im Reporting verschlankte die Prozesse und entlastete Projektleitung und Anwendungsentwicklung deutlich. Die Etablierung einer offenen Fehlerkultur und nachhaltigen Qualitätssicherung schuf die Basis für eine präzise, strategische Konzernsteuerung.
Projektrollen
Testmanagement, Test Engineering, Scrum Master, Requirement Engineer, Defect Management
Internationales Handelsunternehmen
Die Herausforderung
Vor dem Einsatz des Planungstools standen wir vor der Aufgabe, die heterogenen und teils manuellen Planungsprozesse aus über 20 Landesgesellschaften in ein einheitliches, effizientes System zu überführen. Unterschiedliche Datenquellen, fehlende Standardisierung und ein hoher manueller Aufwand führten zu eingeschränkter Datenqualität, unzureichender Vergleichbarkeit der KPIs und erschwerten das konzernweite Reporting. Zudem fehlten automatisierte Qualitätssicherungsmechanismen und eine offene Fehlerkultur, was die Früherkennung und Behebung von Fehlern behinderte.
Die Lösung
SAB ENGINEERING analysierte gemeinsam mit dem Team die bestehenden Entwicklungs- und Planungsprozesse und schuf Raum für nachhaltige Qualitätssicherung. Das Planungstool wurde gemeinsam mit den Endanwendern entwickelt, die frühzeitig eingebunden und durch gezieltes Feedback aktiv an der Systemoptimierung beteiligt wurden. Durch Einführung und Konfiguration moderner Tools wie Jira und XRay sowie die Etablierung transparenter Fehler- und Testprozesse wurde eine neue Arbeitsweise implementiert, die den gesamten Lebenszyklus der 3-Jahresplanung digitalisiert und harmonisiert. Wie Marc Weiland, Bereichsleiter Software QA, bestätigt: "Seit über 20 Jahren helfen wir unseren Kunden dabei, nachhaltige Qualitätssicherung und eine offene Fehlerkultur für ihren Projekterfolg umzusetzen und zu etablieren."
Die Ergebnisse
Die Implementierung des Planungstools führte zu einer Erhöhung der Testabdeckung innerhalb der Sprints um 30%. Die Endanwender wurden aktiv in die Entwicklung eingebunden, wodurch die Feedbackrate signifikant gesteigert und die Nutzerakzeptanz erhöht wurde. Das Reporting wurde zu 90% automatisiert, was Prozesse verschlankte und die Projektleitung sowie Anwendungsentwicklung nachhaltig entlastete. Die Vergleichbarkeit der KPIs über mehr als 20 Landesgesellschaften hinweg ermöglicht nun eine präzise, strategische Steuerung auf Konzernebene. Die Einführung einer offenen Fehlerkultur und nachhaltigen Qualitätssicherung hat die Fehleranfälligkeit reduziert und die Transparenz erhöht.